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Girls`und Boys ' Day Drucken

Berichte:

 

Girls`Day 2010 im Polizeipräsidium Koblenz

 

Wäre Polizistin wirklich der passende Beruf für mich? Mit dieser Frage im Kopf  betrat ich das große

 

Hauptgebäude des Polizeipräsidiums in  Koblenz.


Insgesamt waren wir eine Gruppe von 26 Mädchen,

 

die freundlich von unseren Leiterinnen und Leitern Ines G. , Claudia M., Monika B., Ulrike P. , Iris M.

 

und Jürgen Heinrich M.in Uniformen begrüßt wurden.

 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer schnellen Besprechung des Tagesablaufes wurden

 

uns eine Vielzahl von allgemeinen Dingen erklärt.

 

Wir erfuhren, wie viele Berufe sich in diesem Gebäude eigentlich verbergen.

 

Zuerst besichtigten wir im Untergeschoss die Zellen der Sicherheitsverwahrung.

 

Anschließend ging es zur K3, wo wir verschiedene Sicherheitsfahrzeuge testen durften.

 

Im Schauraum der K4 wurde uns sehr anschaulich die Abteilung für Falschgeld von Heike J. nahe

 

gebracht.

 

Ein weiterer Vortrag ging über Graffiti, Drogen, Pornografie im Internet und deren Probleme.

 

Danach wurden wir in der Kantine mit einem leckeren Frühstück gestärkt.

 

In der 5.ten Etage ging es weiter mit dem Thema Spurensicherung. Wir machten zusammen mit

 

Andrea S. Fingerabdrücke und sicherten Daktyloskopische Spuren d.h. mit einem Pinsel und Ruß.

 

Fast so wie im Film.

 

Eigentlich war der Vormittag bis dahin schon sehr interessant. Aber das Highlight kam noch.

 

Im 1. Untergeschoss wurde uns eine spannende Hundeshow der Koblenzer Hundestaffel präsentiert.

 

Ganz schön mulmig konnte es einem werden, wenn man sah, wie die Hunde auf Kommando

 

Menschen ansprangen und in einen mit Pappe gesicherten Arm bissen.

 

Zum Schluss bekamen wir die Gelegenheit, Fragen zu jedem Thema zu stellen, einen Fragebogen zu

 

diesen Themen auszufüllen und uns voneinander zu verabschieden. Ich kann nur jedem empfehlen

 

sich diesen Berufszweig näher anzuschauen und das Polizeipräsidium am Girls`Day 2011 zu

 

besuchen, damit vielleicht auch andere mit dem Gedanken : "Ja, ich möchte Polizistin werden.” - das

 

Gebäude wieder verlassen.


Jessica Dertinger,  Klasse 7c

 
 
 

Eindrücke vom Girls’ Day im EDV-Referat im LSJV

Mein Girls’ Day am 22. April 2010 begann um 9:45 Uhr. Treffpunkt war das EDV-Referat im LSJV

(Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung), wo wir schon von unseren Betreuern Reimund

Scheppeler und Markus Schneiders empfangen wurden. So gegen 9: 50 Uhr waren wir vollständig

und machten uns auf den Weg mit sechs Mädchen und den Betreuern zu dem Präsidenten Herrn

Werner Keggenhoff, der uns herzlich begrüßte. Als nächstes stand ein Rundgang im EDV-Referat auf

dem Programm. Hier hatten wir Gelegenheit, die Mitarbeiter und deren Aufgaben ein wenig näher

kennenzulernen. Danach teilten wir uns in 2er-Teams auf und unternahmen eine Rallye durch die

Abteilung.  Anschließend gingen wir in den Schulungsraum im Nachbargebäude, um dort einen

Computer auseinander- und wieder zusammenzubauen. Dies war sehr interessant, da bisher keine

von uns Mädchen einen Computer von „innen“ gesehen hatte.

Gegen 12:30 Uhr gab es Mittagessen in der hauseigenen Kantine. Nach der Mittagspause ging es

weiter mit der Erstellung einer eigenen Website. Um 14:30 Uhr war der Girls’ Day vorbei. Ich habe an

diesem Tag einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen, die mir gut gefallen hat.

Sarah Herrmann (9d)


Bericht: Boys’ Day

Für den „Boys’ Day“ hatte ich mir als Beruf den Job eines Erziehers ausgesucht, da ich es nicht weit

hatte und schon immer gut mit Kindern umgehen konnte.  Als Vorbereitung stellten mir die

Erzieherinnen die Aufgabe, ein geeignetes Spiel auszusuchen, das man bei gutem Wetter draußen

spielen konnte und bei schlechtem drinnen. Durch Zufall traf ich genau den Geschmack der Kinder,

aber dazu kommen wir später. Ebenfalls schlug ich vor, mit den Kindern etwas Musikalisches zu

machen, dies fassten die Erzieherinnen als gute Idee auf und so suchte ich mir auch ein Kinderlied

aus.

Morgens um 7:15 Uhr im Kindergarten angekommen, besprachen wir zunächst den Tagesablauf.

Dieser sah zunächst einfach aus, dachte ich mir – aber da lag ich falsch, wie ich im Nachhinein

merkte. Der Beruf ist anstrengend, da man jedem Kind das Gefühl geben sollte, dass es mit

einbezogen wird. Weil Männer diesen Beruf selten ausüben, freuten die Kinder sich besonders

einmal, einen männlichen Erzieher dort zu haben. Dadurch wurde es für mich nicht gerade leichter.

Aber im Großen und Ganzen gefiel mir der Job und ich hatte auch eine Menge Spaß. Um ca. 12:00

Uhr trafen sich die Kinder in einem Stuhlkreis, um mit mir zu singen und zu spielen. Das Spiel kam wie

schon erwähnt sehr gut an und das Lied wurde besser mitgesungen, als ich erwartet hatte. Gegen

Mittag hatte ich eine halbstündige Pause, die ich nutzte, um mich einmal genau im Kindergarten

umzuschauen. Dann ging es weiter. Um 16:15 Uhr war mein Tag vorbei, wir räumten noch auf, fegten

die Räume und verabschiedeten uns auf ein schnelles Wiedersehen.

Ich kann jedem empfehlen, einmal diesen Beruf auszuprobieren, der gerne mit Menschen zu tun hat

und geistige Anstrengung nicht scheut.

Marius Leber (7c)

 

Girls' Day 2010 - Zahnarzt

Der Girls' Day ist eigentlich dazu gedacht, dass auch Mädchen die Möglichkeit haben einen eher typischen Männerberuf kennen zu lernen, doch diese Möglichkeit habe ich nicht genutzt, da es für mich im Moment nicht in Frage kommt, einen technischen oder mechanischen Beruf zu ergreifen. Da ich mir für meine Zukunft sehr gut vorstellen kann, Zahnmedizin zu studieren, habe ich den Girls' Day dazu genutzt, mir ein besseres Bild von dem Berufsalltag eines Zahnarztes zu machen.
Für mich persönlich war es sehr wichtig herauszufinden, ob ich in der Lage bin, als Zahnärztin einem fremden Menschen körperlich so nahe zu kommen, wie es dann der Berufsalltag mit sich bringen würde. Was noch weitaus wichtiger zu wissen war, ob ich bei dem Anblick in einen offenen Mund "Ekel" empfinde. Doch dem war nicht so. Im Gegenteil, ich fand die Arbeit der Zahnärztin sehr interessant und durfte auch bei der ein- oder anderen Behandlung eines Patienten assistieren.
Der Girls' Day war für mich sehr hilfreich, da ich mir jetzt noch sicherer bin, Zahnmedizin zu studieren.
Ich würde den Girls'Day auf jeden Fall weiter empfehlen, aber ich finde , dass sich nur die Schülerinnen einen eher typischen Männerberuf anschauen sollten, die noch überhaupt nicht wissen, welchen Beruf sie ergreifen könnten. Hingegen die Schülerinnen, die sich schon etwas für ihre Zukunft überlegt haben, sich diesen Beruf auch anschauen sollten, selbst wenn das kein typischer Männerberuf ist.
Durch den Girls' Day hat man eine gute Möglichkeit sich einen Beruf anzuschauen, der einen sehr interessiert und von dem man sich vorstellen könnte, ihn später auszuüben. Für mich war der Girls'Day ein voller Erfolg und ich würde an dem nächsten auch gerne wieder teilnehmen.
(Annika Labonte - 9a)

 


Neue Wege für Jungs 22. April 2010

Praktikumsstelle         Kindertagesstätte St. Pankratius Niederberg


8.00 Uhr Arbeitsbeginn
Zuerst bekam ich die Zuteilung für diesen Tag in die Blaulandgruppe (Zwergengruppe) zu gehen.
Diese Gruppe besteht aus Kindern im Alter von 2- 6 Jahren.

9.00 Uhr Frühgespräch   
Bei dem Frühgespräch wurde ich der Gruppe mit Namen vorgestellt. Dort fragten mich
die Kinder, ob ich auch in diesem Kindergarten gegangen bin und
anschließend die Grundschule von Niederberg besucht habe.
Außerdem wollten sie wissen auf welche Schule ich nun gehen würde.

10.00 Uhr Frühstück
Gemeinsames Frühstück am Essenstisch

10.15-11.15 Uhr
Vorlesen von Geschichten und Spiele mit Kindern

11.15 -11.45 Uhr   
Gemeinsames Aufräumen der Gruppe. Alle gebrauchten                
Spielsachen wieder an die entsprechenden Stellen zurücklegen.                      

11.45 - 12.15 Uhr
Bei dem Abschlussgespräch versammeln sich alle Kinder der Gruppe
in der Spielecke. Dort wird der Morgen dann mit Singspielen beendet.

12.15 Uhr           
Abholung der Kinder, die keine Mittagsbetreuung bzw.
Ganztagskindergartenkinder sind.

12.30 – 14.00 Uhr               
Mittagspause für mich

14.00 Uhr
Hausaufgabenaufsicht in der Hortgruppe. Dort sind Kinder aus der Grundschule
die hier Essen bekommen und anschließend unter Aufsicht ihre Hausaufgaben
machen (1. - 4. Schuljahr).
Grundschule, die Essen

15.00 Uhr                     
Heute wurden Untersetzer gebastelt aus Plastikperlen, die in einer Form nach
Muster reingesteckt wurden und zum Schluß mit einem Bügeleisen verschmolzen
wurden.

16.00 Uhr – 16.30 Uhr      



Interview mit den Erzieherinnen



1. Wie sieht ihr typischer Arbeitsalltag aus?

Man wird direkt zu Beginn schon an der Haustüre des Kindergartens erwartet.
Der Arbeitsalltag ist strukturiert in vormittags und nachmittags. Es gibt gewisse
Eckpunkt und wiederkehrende Rituale. (Frühstück, Mittagessen, Frühgespräch,
Abschlussgespräch usw.).


2.  Was macht ihnen an ihrer Arbeit Spaß?

Alles macht uns Spaß, da es nie langweilig wird und immer wieder abwechslungs-
reich ist. Denn jedes Kind bringt andere Fähigkeiten bzw. Anlagen mit.


3. Welche Ausbildung haben sie?

Alle Mitarbeiterinnen haben die Ausbildung zur Erzieherin.


4. Welche Lieblingsfächer hatten sie in der Schule?

Deutsch und Kunst.


5. Welche Voraussetzung muss ich für einen Ausbildungsplatz in Ihrer Firma/ Ihrer
Institution mitbringen?

Mittlere Reife, Flexibilität, Freude am gemeinsamen Lernen, Nervenstärke, Interesse,
Offenheit, Belastbarkeit von allem ein bisschen (Allrounder).


6. Wie lange arbeiten Sie schon hier?

Die Erzieherin im Hort arbeitet bereits 7,5 Jahre dort. Die anderen sind sogar 10-15
Jahre in der Kindertagesstätte St. Pankratius.


(Felix Fußel 6b)

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 15:29 Uhr
 
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