| Girls`und Boys ' Day |
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Berichte:
Girls`Day 2010 im Polizeipräsidium Koblenz
Wäre Polizistin wirklich der passende Beruf für mich? Mit dieser Frage im Kopf betrat ich das große
Hauptgebäude des Polizeipräsidiums in Koblenz.
die freundlich von unseren Leiterinnen und Leitern Ines G. , Claudia M., Monika B., Ulrike P. , Iris M. und Jürgen Heinrich M.in Uniformen begrüßt wurden. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer schnellen Besprechung des Tagesablaufes wurden uns eine Vielzahl von allgemeinen Dingen erklärt. Wir erfuhren, wie viele Berufe sich in diesem Gebäude eigentlich verbergen. Zuerst besichtigten wir im Untergeschoss die Zellen der Sicherheitsverwahrung. Anschließend ging es zur K3, wo wir verschiedene Sicherheitsfahrzeuge testen durften. Im Schauraum der K4 wurde uns sehr anschaulich die Abteilung für Falschgeld von Heike J. nahe gebracht. Ein weiterer Vortrag ging über Graffiti, Drogen, Pornografie im Internet und deren Probleme. Danach wurden wir in der Kantine mit einem leckeren Frühstück gestärkt. In der 5.ten Etage ging es weiter mit dem Thema Spurensicherung. Wir machten zusammen mit Andrea S. Fingerabdrücke und sicherten Daktyloskopische Spuren d.h. mit einem Pinsel und Ruß. Fast so wie im Film. Eigentlich war der Vormittag bis dahin schon sehr interessant. Aber das Highlight kam noch. Im 1. Untergeschoss wurde uns eine spannende Hundeshow der Koblenzer Hundestaffel präsentiert. Ganz schön mulmig konnte es einem werden, wenn man sah, wie die Hunde auf Kommando Menschen ansprangen und in einen mit Pappe gesicherten Arm bissen. Zum Schluss bekamen wir die Gelegenheit, Fragen zu jedem Thema zu stellen, einen Fragebogen zu diesen Themen auszufüllen und uns voneinander zu verabschieden. Ich kann nur jedem empfehlen sich diesen Berufszweig näher anzuschauen und das Polizeipräsidium am Girls`Day 2011 zu besuchen, damit vielleicht auch andere mit dem Gedanken : "Ja, ich möchte Polizistin werden.” - das Gebäude wieder verlassen.
Eindrücke vom Girls’ Day im EDV-Referat im LSJV
Mein Girls’ Day am 22. April 2010 begann um 9:45 Uhr. Treffpunkt war das EDV-Referat im LSJV
(Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung), wo wir schon von unseren Betreuern Reimund
Scheppeler und Markus Schneiders empfangen wurden. So gegen 9: 50 Uhr waren wir vollständig
und machten uns auf den Weg mit sechs Mädchen und den Betreuern zu dem Präsidenten Herrn
Werner Keggenhoff, der uns herzlich begrüßte. Als nächstes stand ein Rundgang im EDV-Referat auf
dem Programm. Hier hatten wir Gelegenheit, die Mitarbeiter und deren Aufgaben ein wenig näher
kennenzulernen. Danach teilten wir uns in 2er-Teams auf und unternahmen eine Rallye durch die
Abteilung. Anschließend gingen wir in den Schulungsraum im Nachbargebäude, um dort einen
Computer auseinander- und wieder zusammenzubauen. Dies war sehr interessant, da bisher keine
von uns Mädchen einen Computer von „innen“ gesehen hatte.
Gegen 12:30 Uhr gab es Mittagessen in der hauseigenen Kantine. Nach der Mittagspause ging es
weiter mit der Erstellung einer eigenen Website. Um 14:30 Uhr war der Girls’ Day vorbei. Ich habe an
diesem Tag einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen, die mir gut gefallen hat.
Sarah Herrmann (9d)
Bericht: Boys’ Day
Für den „Boys’ Day“ hatte ich mir als Beruf den Job eines Erziehers ausgesucht, da ich es nicht weit
hatte und schon immer gut mit Kindern umgehen konnte. Als Vorbereitung stellten mir die
Erzieherinnen die Aufgabe, ein geeignetes Spiel auszusuchen, das man bei gutem Wetter draußen
spielen konnte und bei schlechtem drinnen. Durch Zufall traf ich genau den Geschmack der Kinder,
aber dazu kommen wir später. Ebenfalls schlug ich vor, mit den Kindern etwas Musikalisches zu
machen, dies fassten die Erzieherinnen als gute Idee auf und so suchte ich mir auch ein Kinderlied
aus.
Morgens um 7:15 Uhr im Kindergarten angekommen, besprachen wir zunächst den Tagesablauf.
Dieser sah zunächst einfach aus, dachte ich mir – aber da lag ich falsch, wie ich im Nachhinein
merkte. Der Beruf ist anstrengend, da man jedem Kind das Gefühl geben sollte, dass es mit
einbezogen wird. Weil Männer diesen Beruf selten ausüben, freuten die Kinder sich besonders
einmal, einen männlichen Erzieher dort zu haben. Dadurch wurde es für mich nicht gerade leichter.
Aber im Großen und Ganzen gefiel mir der Job und ich hatte auch eine Menge Spaß. Um ca. 12:00
Uhr trafen sich die Kinder in einem Stuhlkreis, um mit mir zu singen und zu spielen. Das Spiel kam wie
schon erwähnt sehr gut an und das Lied wurde besser mitgesungen, als ich erwartet hatte. Gegen
Mittag hatte ich eine halbstündige Pause, die ich nutzte, um mich einmal genau im Kindergarten
umzuschauen. Dann ging es weiter. Um 16:15 Uhr war mein Tag vorbei, wir räumten noch auf, fegten
die Räume und verabschiedeten uns auf ein schnelles Wiedersehen.
Ich kann jedem empfehlen, einmal diesen Beruf auszuprobieren, der gerne mit Menschen zu tun hat
und geistige Anstrengung nicht scheut.
Marius Leber (7c) Girls' Day 2010 - Zahnarzt
Neue Wege für Jungs 22. April 2010 |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 15:29 Uhr |
