Die Orientierungsstufe am GadA

Die Schulordnung von Rheinland-Pfalz beschreibt die Orientierungsstufe wie folgt:

"Die Klassenstufen 5 und 6 des Gymnasiums bilden die Orientierungsstufe. Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit. Sie hat das Ziel, in einem Zeitraum der Erprobung, der Förderung und der Beobachtung in Zusammenarbeit mit den Eltern die Entscheidung über die geeignete Schullaufbahn zu sichern und die Schülerinnen und Schüler in die Lernschwerpunkte und Lernanforderungen der Sekundarstufe I einzuführen. Der Unterricht wird im Klassenverband erteilt. [. . . ] Zwischen den beiden Jahrgangsstufen gibt es keine Versetzung.“

Die Orientierungsstufe stellt damit das Bindeglied zwischen der Grundschule und dem Gymnasium dar. Schülerinnen und Schüler aus vielen verschiedenen Grundschulen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen müssen zusammenfinden um vorbereitet zu sein für eine lange gemeinsame Schulzeit.

Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium bedeutet für viele Kinder eine große Umstellung. Die neue Schulform verlangt neue Lerninhalte und andere Arbeitsweisen. Das Lernen vollzieht sich in einem ungewohnten Umfeld und in einer neuen Klassengemeinschaft.

Deshalb steht in dieser Phase unseres pädagogischen Handelns das Bemühen

  • den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium zu erleichtern,
  • das Vertrautwerden mit den Methoden des Lernens am Gymnasium zu ermöglichen,
  • die Kinder kontinuierlich an die Anforderungen des Gymnasiums heranzuführen,
  • ihnen die nötigen Hilfen zu vermitteln, damit sie effektives Lernverhalten erwerben und ihre Leistungsfähigkeit steigern können,
  • ihre Freude am Lernen zu fördern,
  • die Grundlagen für eine erfolgreiche gymnasiale Laufbahn zu legen oder aber rechtzeitig durch frühzeitige intensive Beratung und im Einvernehmen mit den Eltern die Weichen für einen Schulartwechsel zu stellen.

Damit dies alles effektiv gelingen kann, hat das GadA für die Anfangsphase der Orientierungsstufe ein Konzept entwickelt, welches die folgenden Schwerpunkte aufweist:

  • Kennenlernnachmittag mit den Viertklässlern im Juni, bevor sie an das GadA wechseln,
  • zwei Eingewöhnungstage nach der Einschulung mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern,
  • Betreuung der Kinder durch Klassenpatinnen und -paten aus der 10. Klasse,
  • eine zweitägige Klassenfahrt in das Haus Wasserburg in Vallendar als „Gemeinschaftserlebnistage“ im ersten Halbjahr der Klasse 5.,
  • eine wöchentliche Klassenleiterstunde,
  • Methodentraining,
  • Workshops mit der Schulsozialarbeit,
  • Training zur Verkehrserziehung und zum Umgang mit dem Smartphone,
  • Einladung der ehemaligen Grundschullehrerinnen und -lehrer zum Austausch ,
  • zwei pädagogische Dienstbesprechungen im 1. Halbjahr

Das fortlaufende pädagogische Prinzip unseres Wirkens ist dabei stets die Förderung der Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung der Eltern und uns Lehrkräften.

Bei Fragen oder Beratungswünschen wenden Sie sich gerne über das Sekretariat oder per Email an mich.

Wieland Schmitt
(Orientierungsstufenleiter)