Schülerbericht zu den Integrationstagen vom 18.08. - 20.08.2025

Vom 18. bis 20. August 2025 fand unsere Stufenfahrt der Jahrgangsstufe 11 statt. Gemeinsam mit Frau Raab, Frau Dr. Trumpp, Frau Kaczmarek, Herrn Stein und Herrn Krauthakel ging es für uns nach Cochem in die Moseltal-Jugendherberge. Die Fahrt war als Integrationsfahrt geplant, vor allem, um die neuen Schülerinnen und Schüler besser in die Stufe einzubinden, sowie die alten Klassenverbünde aufzumengen. Zudem gab es 5 Module, die uns die Arbeit mit unseren neuen Tablets erleichtern, sowie uns auf die Oberstufe vorbereiten sollten.

Am Montagnachmittag begann unsere Reise: Die gesamte Stufe machte sich zunächst mit dem Bus und anschließend mit dem Zug auf den Weg nach Cochem. Dort angekommen, stellten wir unser Gepäck ab und starteten direkt mit dem ersten Modul. Für dieses wurde die Stufe in fünf Gruppen aufgeteilt. Nach dem Modul ging es zum Mittagessen, bei dem uns auch die Zimmeraufteilung mitgeteilt wurde. Nachdem wir unsere Zimmerschlüssel, erhalten hatten, bezogen wir kurz unsere Zimmer und hatten dann bis zum Abendessen Zeit, das Gelände zu erkunden. Am Abend fand noch ein weiteres Modul statt. Nach diesem langen und ereignisreichen Tag sowie der Ankündigung, dass am nächsten Morgen Frühsport auf dem Programm stand, gingen wir alle ziemlich erschöpft ins Bett.

Der Frühsport begann um 7:00 Uhr, wobei wir zwischen Yoga, Karate und Joggen wählen konnten. Danach hatten wir ausreichend Zeit zum Duschen und Frühstücken, bevor drei weitere Module auf dem Tagesplan standen. Am Nachmittag konnten wir zwischen zwei Programmen wählen: einer Wanderung oder einem Besuch im Freibad. Die Wanderroute führte durch Weinberge und einen kleinen Wald bis zu einem nahegelegenen Gipfelkreuz und beinhaltete einen Zwischenstopp für ein Eis.

Alle, die sich für das Freibad entschieden hatten, besuchten das Moselbad in Cochem, wo wir etwa drei Stunden verbrachten. Dort bestand auch die Möglichkeit, bereits erste Sportnoten im Schwimmen zu sammeln. Im Anschluss gingen viele von uns noch zum nahegelegenen Supermarkt, bevor es zurück zur Jugendherberge und schließlich zum Abendessen ging.

Das Abendprogramm bestand aus einer Foto-Rallye mit dem Ziel, in Kleingruppen einen Apfel gegen beliebige Gegenstände zu tauschen. Dabei ging es darum, möglichst kreative oder wertvolle Tauschobjekte zu ergattern, ein lustiger Abschluss des Tages.

Der letzte Tag, zugleich unser Abreisetag, wurde noch sinnvoll und intensiv genutzt. Unsere Schulsozialarbeiter besuchten uns und teilten die Stufe in Kleingruppen ein. Auf dem nahegelegenen Sportplatz führten wir eine Stationenarbeit zum Thema Kommunikation durch. Dabei lernten wir unter anderem, wie man in Konfliktsituationen deeskalierend kommuniziert, Wünsche höflich formuliert und füllten einen Selbstreflexionsbogen aus. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, einen Brief an unser zukünftiges Ich zu schreiben, ein Moment, der uns zum Nachdenken über unsere Ziele und Wünsche brachte. Die Briefe werden uns in einem Jahr wieder ausgehändigt. Nach einer kurzen Abschlussrunde kehrten wir zur Jugendherberge zurück, wo wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung hatten, bevor wir uns auf den Weg zum Bahnhof machten. Am Hauptbahnhof in Koblenz angekommen, trennten sich unsere Wege: Einige wurden abgeholt, andere fuhren mit dem Bus weiter.

Auch wenn die Fahrt durchaus anstrengend war, vor allem wegen der langen Abende und dem frühen Aufstehen, hat sie sich für uns in vielerlei Hinsicht gelohnt. Besonders im Umgang mit dem Tablet konnten wir Erfahrungen sammeln, die uns im Schulalltag zugutekommen werden. Darüber hinaus hat die Fahrt dazu beigetragen, neue Schülerinnen und Schüler besser in die Stufe zu integrieren und als Stufe mehr zusammen wachsen zu lassen.

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