Zwischenbilanz nach zwei Wochen: Der Start in die Oberstufe ist geglückt
Nach den Sommerferien hieß es für 73 Schülerinnen und Schüler „Abschied nehmen“ vom gewohnten Klassenverband und „hinein“ in die Oberstufe. Während in der ersten Schulwoche v.a. das Kennenlernen der neuen Kurse und Lehrkräfte im Vordergrund stand, fanden in der zweiten Woche zahlreiche Veranstaltungen statt, die den neuen Oberstufenschülerinnen und -schülern den Einstieg in die MSS erleichtern sollen. Beim ersten „BO-Tag“, der von Frau Dr. Fielenbach und unserem Berufsberater Herrn Paffrath organisiert wurde, wurde die Gruppe über das bevorstehende Berufspraktikum informiert und konnte mithilfe eines Kompetenztests individuelle Stärken herausarbeiten, um eine konkrete Idee von zukünftig möglichen Berufsfeldern zu entwickeln.
An den anderen Tagen nahmen die Schülerinnen und Schüler abwechselnd an fünf Modulen teil:
Im Modul „Technik“ ging es v.a. um die Nutzung der verschiedenen Plattformen, den Helferlein, um im Schulalltag nicht den Überblick zu verlieren. Darüber hinaus bekamen alle hilfreiche Hinweise zu den nun zur Verfügung stehenden Tablets, so dass deren Nutzung den Unterricht durch z.B. schnelles „Spiegeln“ bereichern und das Lernen durch nützliche Apps unterstützen können.
Das Modul „Zeitmanagement“ hatte zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern einen ehrlichen Blick auf ihren Umgang mit (Lern-)Zeit zu ermöglichen und Fallstricke schon vor der ersten Klausurenphase aufzudecken. Exemplarisch wurde als eine Möglichkeit der Prioritätensetzung das „Eisenhower-Prinzip“ besprochen.
Ein bisschen mehr nach Unterricht sah es im Modul „Textarbeit“ aus, in dem es darum ging, das die Schülerinnen und Schüler wesentliche Informationen aus einem Fließtext in eine übersichtlichere und neu strukturierende Darstellungsform, wie z.B. eine Tabelle oder ein Fließdiagramm bringen.
Um auch stressige oder schwierige Phasen in der Oberstufe gut meistern zu können, ist es wichtig, seine Stärken bewusst wahrzunehmen und Möglichkeiten zur Steigerung der persönlichen Widerstandskraft zu kennen. Deswegen setzten die neuen Oberstufen-GadAianer sich im vierten Modul sehr individuell mit ihrer eigenen „Resilienz“ auseinander und bekamen Übungen an die Hand, wie sie Achtsamkeit auch im Alltag integrieren können.
Der „Tower of Power“, der von unseren beiden Schulsozialarbeitern Jana Yelton und Marius Küstner angeleitet wurde, stellte die Gruppen vor eine Aufgabe, die nur zusammen gelöst werden konnte, so dass in den Gruppen im Anschluss daran über Gruppendynamik und die eigene Rolle in Gruppen reflektiert werden konnte und eine Vorstellung zum Teamgefühl in der Stufe wuchs. Spannend wird es sicherlich noch einmal in einem Jahr, wenn die Schülerinnen und Schüler ihren „Brief an sich selbst“ zurückbekommen und ihre Wünsche, Hoffnungen oder auch Bedenken mit der Realität abgleichen.
Neben den Gruppenmodulen kam aber auch das gemeinsame Miteinander nicht zu kurz. So wurden nicht nur selbstbelegte Wraps verspeist und im sportlichen Wettkampf die Kräfte der Stammkurse von Frau Herz, Frau Jansen, Frau Deffner und Herrn Kriesmer gemessen, sondern auch leckere Salate für das abschließende Grillfest zubereitet. Dieses schloss die Integrationstage mit einem gemütlichen Zusammensein bei Musik und gutem Wetter ab, bevor am Freitag jeder Stammkurs noch viel Spaß beim Wandertag hatte. Die MSS-Leitung Frau Raab ist sich sicher, dass sich der zusätzliche Einsatz aller Beteiligten gelohnt hat und die Oberstufe nun richtig beginnen kann. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich jedenfalls darauf, das wurde in den letzten beiden Wochen mehr als deutlich.
